USB-Stick versus USB-Floppy..... ich hatte an meinem Toshiba P200D beim Bios Update das Bios unbrauchbar gemacht. Ausser der Power LED ging gar nichts mehr. Fand im Internet heraus, dass für den Austasch des BIOS der Toshiba Servicedienst das richtige sein dürfte. Der Austausch müsste für rund 60 Euro machbar sein. OK. Nach telefonischer Kontaktaufnahme schicke ich das Notebook an DAMAX Dietikon (das ist der authorized Service Provider of Toshiba Schweiz).
Dann der Hammer: Offerte: Board wechseln (Bord 432.00 CHF + ca 250 Arbeit), total Kosten 811 CHF!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die spinnen, denke ich. Verlangte das Notebook zurück. Die Übung kostete CHF 123.75 für die "Reparaturofferte"!!!
Nachdem ich das Geräte wieder habe, versuchte ich mit Fn+B und Crisdisk das Bios neu zu programmieren. Wie oben erwähnt: USB Floppy sind rar und ich hatte auch keines, darum versuchte ich einer anderen Internetfundstelle folgend, es mit einem USB Stick hinzukriegen. Das Problem: Der Stick lässt sich nur sehr umständlich als Start-USB formatieren. Nach Stunden habe ich die Übung abgebrochen, obwohl ich an der Power LED (leutete weiss statt blau) merkte, dass das Recovery Programm aktiviert wurde. Er konnte einfach nicht auf den USB zugreifen bzw. dort ein kleines Betriebssystem starten.
Schliesslich habe ich das Risiko und die Kosten von CHF 60.00 für ein Floppy USB Drive und ein Pack 1,44 MB Disketten auf mich genommen. Alles nach Anleitung gestartet.... Kaffee trinken gegangen.... komme zurück und: PC ist ausgeschaltet. USB Floppy weg und dann normal gestartet. Das Recovery funktioniert perfekt, aber nur mit einer USB Floppy. (Wer eines braucht, ich kann eines ausleihen :-).
Fazit von der Geschicht: Geiles Erfolgserlebnis am Schluss, aber masslosen Ärger über einen Reparaturdienst, der diesen Namen wirklich nicht verdient !!!!!!!!!!! (Werde ich den Leuten noch s/w schriftlich schicken).
eyman, 1.1.2011
