Hallo,
ha, toll, hier bin ich richtig.
ich hab ein altes Satellite Pro 4290 aufgemotzt, dank einer SSD sogar geräuschlos. Aber nur, bis der Lüfter einsetzt und mit infernalischem Getöse die Kerntemperatur unter 50°C hält. Im BIOS gibt es drei Stufen, Max. Perfomance;Performance;Battery Optimized. Bei Performance brüllt der Lüfter, wie beschrieben, beim Akku schonen bleibt er still, aber die Temperatur steigt und steigt. Ich hatte max. 71°C, der Coppermine Kern ist wohl ziemlich hart im Nehmen, der soll bis 90°C vertragen.
Trotzdem wäre es schön, so etwas dazwischen einstellen zu können, vielleicht Brüllen erst ab 65°C.
Bringt ein BIOS Update was? Ich hab Version 2.4, es gibt ein Update auf 2.7, zum Installieren müsste ich temporär Windows draufbringen. Kann mir jemand sagen, ob das eine Verbesserung bringt?
Gibt es ein Programm, mit dem man das BIOS "hacken" kann? Das BIOS-Setup wird ja sowieso über ein DOS-Programm, TSETUP.EXE, ausgeführt. Dafür hab ich eine kleine DOS-Partition eingerichtet.
Oder, andere Variante, Lüfter tauschen gegen einen mit weniger Umdrehungen oder mit interner Regelung oder einen Drehzahlregler oder -steller anlöten. Hat jemand Erfahrung damit? Tips für die Demontage? Was für einen Lüfter bräuchte ich da (Abmessungen)? Da ein Betrieb ohne Lüfter möglich ist, scheint dieser Weg ja ungefährlich.
Das Ding:
Toshiba Satellite Pro 4290CDS. Mit 320MiB RAM, 16GiB SSD, USB2 und Kartenleser (PCMCIA). LAN mit einem Netgear FA120 USB2 Adapter oder USB2 WLAN Stick.
Die SSD ist mir so zugelaufen, die restliche Ausstattung ist schon länger drin. Lief vor vielen Jahren mit Windows 2000 ganz ordentlich und vor nem Jahr oder so mit Ubuntu 10.04 sehr zäh. Ein neuer Test mit Debian 6 Lxde war erstaunlich erfolgreich. Sogar Youtube Filmchen im 240p Format laufen fast ruckelfrei. Ich finde es witzig, die alte Kiste noch benutzen zu können, für Testzwecke oder irgendwelche Basteleien.
viele Grüße ans Forum
grauwau